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Wer hätte gedacht, dass der GBM das heißeste Rennen der Saison wird, wo es doch sonst immer kalt und schlammig ist. Die Sonne schien und das Thermometer zeigte 28 Grad. Perfekt! Dazu waren diesmal alle 3 BBO Team Fahrer am Start. Die Strecke war in bestem Zustand und damit’s nicht langweilig wird, wurde der zweite Streckabschnitt geändert. aja, eigentlich lag’s am Landratsamt, dass nur eine Straßenüberquerung genehmigt hatte. Diese befand sich nun in der Nähe von Start und Ziel. Die Strecke führte nun südlich am Stauweiher vorbei. Die dadurch verlorene Distanz wurde ausgeglichen, indem der Gifthüttenweg und der Rundweg Richtung Zwönitz mit befahren wurde.
[Sebastian]
[Marcus] Nach der Sommerpause war nun endlich wieder Race-Time. Total motiviert und vollgestopft mit roten Blutkörperchen, von einer Hüttentour in der Schweiz, fuhr ich zum GBM nach Geyer. Quasi meinem Heimspiel. Am Start reite ich mich mit Dirk im ersten Drittel des Feldes ein, wir wünschten uns noch schnell viel Glück und los ging die wilde Fahrt. Zum Glück gings bei der Einführungsrunde diesmal nicht erst nach Geyer runter, was das ganze angenehmer machte. Nachdem ich letztes Jahr die ersten Meter zu schnell angegangen war, machte ich diesmal alles richtig. Beim ersten Anstieg nach dem Freizeitbad war ich gut dabei und konnte bei den ersten anspruchvollen Abfahrten einige Plätze gut machen. An den Schanzen angekommen hieß es sich das Rennen gut einzuteilen, denn es geht bis zu den Greifensteinen eigentlich nur noch bergauf. Ich fand einen guten Rhythmus und wurde auf dem Weg nach oben immer wieder von bekannten Gesichtern angefeuert. Das tut gut. Endlich auf den Greifensteinen angekommen führte die Strecke durch die Freilichtbühne und dann endlich auf den schönsten Streckenabschnitt. Die Abfahrt ins Greifenbachtal. Dieses Jahr hatte ich zum ersten Mal das Glück, keinen Fahrer unmittelbar vor mir zu haben. So konnte ich meine eigene Linie Fahren. Selbst als ich auf ne Gruppe auflief, fand ich schnell ne Weg vorbei. So überholte ich die 3 Fahrer in einem Zug „geil“. Am Feuerlöschteich, einen Zuschauermagnet, hieß es noch mal Kräfte mobilisieren und den kurzes knackigen Anstieg hinauf pedalieren. Geschafft, jetzt noch bis zum Freizeitbad und schauen was die Kondition macht. Und was soll ich sagen, es sah gut aus. Bei Kilometer 23 fühlte ich mich als hätte ich den zweiten Akku zugeschaltet. Also hieß es jetzt Angriff und die vorhandenen Kräfte nutzen. Ich überholte Fahrer um Fahrer. Ein gutes Gefühl. Zu Schluss ging’s dann noch über gehasste Wurzelpassage und über das Feld, wo ich ständig dachte ich hätte nen Platten. Aber alles gut. Noch ein kurzes Zielsprint und es war geschafft. Für mich war es ein gelungener Renntag und ich freu mich schon auf Adelsberg.
PS: Danke Manja, fürs Rücken wieder fit kneten vorm Rennen =0)
[Dirk]
Hier die Ergebnisse:
Herren / 36 km
| Platz |
Nr. |
Name |
Vorname |
Geb.jahr |
Ziel-Zeit |
Abstand |
| 30 |
494 |
Zwahr |
Dirk |
1982 |
1:39:43,9 |
25:25 |
Senioren 1 / 36 km
| Platz |
Nr. |
Name |
Vorname |
Geb.jahr |
Ziel-Zeit |
Abstand |
| 14 |
282 |
Mosel |
Sebastian |
1979 |
1:30:29,4 |
12:43 |
| 32 |
230 |
Wagner |
Marcus |
1981 |
1:37:50,2 |
20:03 |
Hier die Bilder:
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