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Schweden und Dänemark 2008 - Intro |
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Freitag, den 25. April 2008 um 21:00 Uhr |
Im Frühjahr 2008 entschloss ich mich zu einer einwöchigen Reise durch Schweden und Dänemark. Mit der Bahn fuhr ich zuerst bis Sassnitz und dann per Fähre nach Trelleborg in Schweden. Nach einer Woche ging es per Fähre von Gedser, im Süden Dänemarks, nach Rostock und per Bahn wieder nach Hause.
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Samstag, den 26. April 2008 um 21:00 Uhr |
Meine Reise beginnt wiedermal am frühen Morgen ab dem Meinersdorfer Bahnhof. Über Chemnitz und Elsterwerda erreiche ich Mittags Berlin, wo ich mir extra etwas mehr als eine Stunde Aufenthalt eingeplant habe, um noch eine kurze Tour zum Brandenburger Tor zu fahren. Bei diesem traumhaften, warmen Frühlingswetter sind in der Hauptstadt viele Touristen unterwegs.
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Fährüberfahrt nach Trelleborg/Schweden und per Rad bis Malmö, 35km |
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Sonntag, den 27. April 2008 um 21:00 Uhr |
Die erste Nacht im Zelt habe ich, wie so oft, gar nicht gut geschlafen. Wegen der lauten Maschinengeräusche vom nahen Fährhafen wachte ich gegen 3 Uhr auf. Nachdem ich meine Ohren verstöpselt hatte, schlafe ich, leicht frierend, bis 7 Uhr weiter. Mein Schlafsack ist für solch niedrige Temperaturen, ich schätze mal, es sind nur 5 °C, wirklich nicht geeignet. Hoffentlich werden die nächsten Nächte wärmer. Das Wetter ist heute Morgen nicht so schön wie es Vorhergesagt wurde, aber die Sonne scheint immerhin ein wenig durch die dünne Wolkendecke.
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Montag, den 28. April 2008 um 21:00 Uhr |
Die Nacht war wieder fast genauso kalt wie die Gestrige, dementsprechend habe ich auch wieder geschlafen. Als ich nach dem Frühstück ein großes dringendes Bedürfnis habe, schaue ich zur Toilette, ob sie vielleicht jetzt geöffnet ist. Glücklicherweise geht ein Mann vor mir hinein und ich husche gleich hinterher. Als mir später, beim Bezahlen der Platzgebühr, die Dame an der Anmeldung den Preis sagt, glaube ich die tickt nicht richtig. 275 SEK (29 €) soll ich für die eine Nacht zahlen.
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Helsingborg – am Furesö (See) bei Kopenhagen 76km |
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Dienstag, den 29. April 2008 um 21:00 Uhr |
Die Fährfahrt ins dänische Helsingör soll, laut der Touristeninformation 50 SEK kosten. Aber bevor ich meine letzten Kronen für andere Dinge ausgebe, gehe ich vorher sicherheitshalber zum Ticketschalter am Fährhafen und kaufe mir eine Fahrkarte, was auch besser war, da ich nur 26 SEK zu zahlen brauche. Bei Sonnenschein aber kühlen Wind und stürmischer See fahre ich in 20 Minuten über den Öresund nach Dänemark.
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Mittwoch, den 30. April 2008 um 21:00 Uhr |
Nach einer etwas wärmeren Nacht starte ich 9 Uhr auf einem super Radweg entlang einer Schnellstraße nach Kopenhagen. Durch die eher graue aber geschäftige Vorstadt rolle ich zügig ins Zentrum. An den großen Straßen ist beiderseits ein rege genutzter Radweg vorhanden. Bei sonnigem aber etwas kühlem Wetter erkundige ich die Altstadt und schaue mir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an. Auf einer fast schnurgeraden Straße fahre ich mit Rückenwind aus der Stadt heraus und erreiche nach 35 km die einstige Königsstadt Roskilde.
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Roskilde Fjord – Praesto Fjord 86km |
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Donnerstag, den 01. Mai 2008 um 21:00 Uhr |
Erst heute morgen hört es, nachdem es die ganze Nacht regnete, auf. Da ich das Zelt nicht so nass zusammenbauen will, lasse ich mir etwas mehr Zeit. Nachdem ich dann noch jede Menge kleine und große Schnecken vom Zelt geklaubt habe, die Idee, im hohen Gras zu Zelten, war doch nicht ganz so gut, kann ich es halbwegs trocken verpacken. In Roskilde schaue ich zuerst zum Wikingermuseum wo man einige restaurierte Schiffe, die man im Fjord gefunden hat, anschauen kann. Da man aber von draußen nichts sehen kann, fahre ich ins Stadtzentrum weiter,
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Praesto Fjord – Insel Møn 93km |
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Freitag, den 02. Mai 2008 um 21:00 Uhr |
Es ist recht kühl als ich aufwache. Nachdem sich der Bodennebel aufgelöst hat, scheint die Sonne wieder wunderschön am wolkenlosen Himmel. Die Stadt Praesto lasse ich dann links liegen und fahre bis Kalvehave wo mich eine große Brücke über den Ulvsund auf die Insel Møn bringt. Mittags erreiche ich Stege (siehe Bild unten), die größte Stadt auf dieser Insel, wo ich mich erstmal im Supermarkt mit Essen versorge. Nach einer Pause fahre ich in den östlichen Teil der Insel weiter. Nach etwa 20 km erreiche ich das GEO-Center an den Møns-Klint,
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Insel Møn – Marielyst (Campingplatz) 39km |
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Samstag, den 03. Mai 2008 um 21:00 Uhr |
Es ist wieder bestes Radelwetter. Zwar noch etwas kühl aber die Sonne heizt schon kräftig ein. Über den Damm, der die Insel Møn mit der Insel Bogø verbindet, fahre ich durch dicke Mückenschwärme. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Einen Kilometer lang stehen beiderseits der Straße, drei Meter hoch, regelrechte Wände voller Mücken. An der Anlegestelle der Fähre zur Insel Falster wird Heute ein kleines Fest veranstaltet. Da die Ida, wie die alte Fähre genannt wird, die von einem Verein noch am Leben erhalten wird, nach der Winterpause,
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Marielyst – Rostock und per Bahn nach Meinersdorf 43km |
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Sonntag, den 04. Mai 2008 um 21:00 Uhr |
Heute morgen lasse ich es mir nicht entgehen den Sonnenaufgang über der Ostsee anzuschauen. Genau 5:30 Uhr steigt sie dann aus dem Wasser glutrot empor. Ein traumhafter Anblick. Da nur 6°C sind spüre ich bald die wärmenden Strahlen. Eine Stunde und 18 km später erreiche ich den etwas verlassen wirkenden Fährort Gedser. Da ich bis zur Abfahrt noch etwas Zeit habe, fahre ich weiter bis zur südlichsten Spitze der Insel Falster wo ein Leuchtturm steht. Wie ein Ungeheuer erscheint sie, die Fähre Kronprinz Frederik,
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Schweden und Dänemark 2008 - Fazit |
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Montag, den 05. Mai 2008 um 21:00 Uhr |
Ich bin insgesamt 522 km gefahren. Eine zwar kurze aber sehr schöne Reise bei bestem Frühlingswetter. Wegen der kalten Nächte mit bis zu 4°C, werde ich mir auf jeden Fall für die nächste Frühlingstour einen wärmeren Schlafsack kaufen. Über Schweden kann ich noch nicht viel urteilen, da ich dort nur einen Tag war, aber Dänemark finde ich sehr schön zum Radfahren. Es sind viele Radwege vorhanden und auf den kleineren Straßen ist nur wenig Verkehr. Nur die hohen skandinavischen Preise trüben etwas den ansonsten positiven Eindruck.
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