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Anreise per Bahn nach Krakau |
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Dienstag, den 17. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
 Diesmal habe ich, gegenüber meiner letzten Tour, mit der Bahn ab Meinersdorf, um 7 Uhr, eine angenehme Abfahrtszeit. Trotzdem wache ich schon kurz vor dem Weckerklingeln gegen 5 Uhr auf, was wahrscheinlich die Aufregung oder Vorfreude ist, dass es endlich losgeht. Die ersten Meter zum Meinersdorfer Bahnhof sind beschwerlich, da ich mich erst wieder an das Gewicht des Gepäcks am Rad gewöhnen muss. |
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Mittwoch, den 18. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
 Nach der ersten Nacht im Zelt wache ich bereits kurz vor 6 Uhr auf und bin alles Andere als ausgeschlafen. Während ich eine Kleinigkeit frühstücke, grollt und donnert es in der Ferne als würde ein Gewitter heranziehen. So ist es dann auch wenig später und ich ärgere mich, dass ich das Zelt nicht gleich zusammengebaut habe, als es noch trocken war. Während es draußen wie aus Gießkannen schüttet, sitze ich im Zelt
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Donnerstag, den 19. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
 Nach dem Frühstück fahre ich mit der Straßenbahn ins Krakauer Zentrum und spaziere erstmal durch verschiedene Straßen der wirklich wunderschönen Altstadt und schaue mir dabei auch einige Kirchen an. Ich bin echt erstaunt wie gut die Stadt erhalten ist. Im Krieg scheint hier absolut nichts zerstört worden zu sein. Und ein Trubel herrscht hier. Die Touristen kommen aus vielen Ländern.
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Freitag, den 20. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
 Es ist morgens, kurz nach sechs Uhr, schon sonnig und warm. Ich bin nach den vier Tagen schon richtig heiß darauf, endlich los zu fahren. Zuerst will ich schnell aus dieser Stadt heraus. Zum Glück ist der Zeltplatz schon am südlichen Ende der Stadt. Aber leider muss ich erstmal einige Kilometer eine große, vierspurige Straße mit viel Verkehr nutzen. Dabei schlucke ich wieder viele Abgase, wenn alte polnische LKW's und Busse überholen.
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Samstag, den 21. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
 Draußen ist es kühl aber ansonsten sieht das Wetter gar nicht mal so schlecht aus. Nach einer großen Portion Müsli packe ich meine Sachen zusammen und radel erstmal bis zum nächsten Supermarkt in diesem Ort, um etwas Proviant für den Tag einzukaufen. Bis Kroscienko fahre ich durch das schöne Tal weiter und biege hier Richtung Nowy Targ ab und muss dann bis Krosnica einige Kilometer ziemlich steil bergauf fahren.
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Poronin – Babiogórski Park (bei Zawoja) 72km |
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Sonntag, den 22. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Blauer Himmel und Sonnenschein, so muss das Wetter sein. Kurz nach dem Start stehe ich nach wenigen Metern vor einer geschlossenen Bahnschranke und warte bis eine Dampflok mit alten Personenwagen vorbei fährt. Im dichten Verkehr, wo ich wieder mal meinen ''Krebs'' füttere, fahre ich dann direkt ins Zentrum von Zakopane.
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Babiogórski Park (beiZawoja) – Zywiec (am Stausee) 83km |
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Montag, den 23. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Ich fahre erstmal bis Wilczna schnell bergab. In diesem Tal fahre ich dann weiter bis zur nächsten größeren Straße auf der ich bis Sucha Beskidzka rolle, wo ich am Marktplatz neben einem Brunnen ein schattiges Plätzchen für die Mittagspause finde. Während der Pause frage ich eine junge Frau, die sich mit ihrem kleinen Kind an dem Brunnen aufhält, ob sie mich fotografieren könne.
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bei Zywiec, Zeltplatz am Stausee – Pszczyna (Pless) 77km |
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Dienstag, den 24. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Als ich aufwache ist es schon angenehm warm und kein Wölkchen trübt den blauen Himmel. Wunderbar, das ist adelwetter! Neun Uhr starte ich dann und fahre über Kety eine lange, flache Straße bis Oswiecim (Ausschwitz), wo ich Mittags auf dem Marktplatz Pause mache. Die Stadt ist schöner als ich gedacht hatte. Hier und da wird auch noch einiges restauriert oder neu gebaut.
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Pszczyna (Pless) –Gosciecin (süd-östl. Glogowek) 99km |
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Mittwoch, den 25. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Das Wetter sieht gar nicht mal so schlecht aus als ich aufwache. Ich hoffe nur, dass sich die Wolken noch verziehen. Sieben Uhr fangt es aber an zu regnen und da es nicht wieder aufhört muss ich meine Sachen bei Regen zusammenpacken. Als ich startklar bin, regnet es immer noch. „Was soll's“, ich ziehe mir die Regenklamotten über und fahre erstmal einige Kilometer nach Pszczyna zurück, um noch ein paar Fotos von der Stadt zu machen.
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Gosciecin (süd-östl. Glogowek)– Nysa (Neisse) 88km |
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Donnerstag, den 26. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Bei Sonnenschein und wolkenlosen Himmel fahre ich erstmal bis Glogowek, wo ich auf dem malerischen Marktplatz Mittagspause mache. Bevor ich weiterfahre kaufe ich mir noch ein schönes großes Stück Mohn-Streuselkuchen für den Nachmittag. Bei Sonnenschein und 25 Grad fahre ich auf der S408 bis nach Prudnik (Neustadt) wo ich mir nur kurz das Stadtzentrum anschaue und dann zügig weiter nach Nysa (Neiße) fahre.
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bei Nysa – Klodzko (Glatz) 75km |
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Freitag, den 27. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Am frühen Morgen ist endlich mal Ruhe, ich frag mich bloß wie lange. Das Wetter sieht auch ganz angenehm aus, als ich nach draußen schaue. Ein warmes Lüftchen weht und nur wenige Wolken sind am Himmel. Während ich sieben Uhr frühstücke ist die Ruhe auch schon wieder vorbei. Laute Töne, als Musik würde ich sowas jedenfalls nicht bezeichnen, wummern aus der Auto-Hifi-Anlage wenige Meter von mir entfernt.
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Samstag, den 28. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Das Wetter ist wieder sehr schön als ich morgens aus dem Zelt krabbel. Nach einem zwei Kilometer langen Spaziergang in die Stadt, schaue ich erstmal in die Festung, wo ich an einer 45-minütigen Führung durch das Kasematten-Labyrinth teilnehme, bei der man durch viele enge Gänge gehen kann. Einmal war ein kurzes Stück sogar nur 1,20 m hoch. Da die Führung nur in polnischer Sprache ist, verstehe ich leider nichts von dem
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Klodzko (Glatz) – Swidnica (Schweidnitz) 103km |
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Sonntag, den 29. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Nach einem kräftigen Frühstück, starte ich die heutige Etappe in die Zobten-Region. Da der Zeltplatz schon am Stadtrand in der Richtung liegt, in die ich fahren will, finde ich schnell aus der Stadt heraus und fahre über ruhige Dörfer durch den Höhenzug der das Glatzer Bergland von der niederschlesischen Ebene trennt. Nach einer Berg-und Talfahrt durch kleine Siedlungen und einem langen Schlußanstieg bis auf knapp 600 Meter
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Swidnica – Lwowek Slaski 94km |
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Montag, den 30. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Es ist immer noch sehr windig und etwas kühl aber der Regen hat zum Glück nachgelassen. Ich fahre zuerst nach Strzegom (Striegau). Schon von weitem sieht man die große Kirche dieser Stadt. Als ich das Gotteshaus betrete, spielt gerade der Organist auf seinem Instrument. Bei diesem wunderschönen Klang ist doch die Besichtigung gleich viel Schöner. Anschließend fahre ich durch's Stadtzentrum wo hier, wie auch in vielen
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Lwowek Slaski – Görlitz 54km |
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Dienstag, den 31. Juli 2007 um 21:00 Uhr |
Gegen 9 Uhr starte ich bei grauen Himmel, kühlen 15 Grad und mit wieder mal heftigem Gegenwind, die letzte Etappe nach Görlitz. Über einige kleine Dörfer fahre ich nach Olszyna bei Luban, wo ich endlich an der Straße ein Schild „Miud“, was Honig heißt, sehe. Nachdem ich mir ein 1200g Glas Waldhonig für 17 Zloty, was 4,52 € sind, gekauft habe, und weiterfahren will, merke ich, dass das Hinterrad irgendwie schwammig ist. Ruck-zuck ist
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