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Norwegen und Schweden 2009 - Intro |
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Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Meine erste Reise durch Norwegen führte mich vom Flughafen Evenes über die Vesterålen-Inseln und den Lofoten nach Bodø. Von da aus fuhr ich auf der Rv. 17, entlang der traumhaften Schärenküste, bis Trondheim. Nach diesen 2 Wochen ging es dann mit der Bahn in 2 Tagen über Oslo bis nach Göteborg weiter. Dann bin ich nochmals 4 Tage durch Schweden bis nach Trelleborg gefahren. Insgesamt waren es 1750 km auf dem Fahrrad in 20 Etappen. |
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Bahnfahrt nach Berlin u. Flug über Oslo bis Evenes 13km |
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Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Nach nur 4 Stunden Schlaf klingelt bereits 3.30 Uhr mein Wecker. Eigentlich keine Zeit zum Aufstehen. Eine Stunde später sitze ich bereits in der Bahn nach Chemnitz. Gut, dass ich an den 31 kg schweren Fahrradkarton, wo auch noch mein Zelt, der Schlafsack, die Isomatte und eine Radtasche drin sind, an einer Seite 2 Rollen angebaut habe. Denn mit einer Hand könnte ich den Karton nicht tragen, da ich ja auch noch den 19 kg schweren Sack mit den restlichen Taschen tragen muss. Wegen des schweren Sacks komme ich auf den Bahnhöfen trotzdem nur langsam voran. |
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Evenskjer – Straumen 84km |
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Freitag, den 19. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Es ist kalt! Ich schätze mal, es sind weniger als 7°C. Dank der Tankstelle habe ich wenigstens einen Joghurt und etwas Wasser für's Müsli. Nur auf einen heißen Kaffee muss ich wegen dem fehlenden Spiritus leider noch verzichten. Wegen der Kälte komme ich nur schwer aus dem warmen Schlafsack heraus. Aber die Sonne heizt schon mächtig ein, als ich gegen 9 Uhr starte, sodass es mir schnell wieder warm wird. Bei Steinsland erreiche ich den Tjeldsund, den ich auf einer großen Brücke überquere. |
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Straumen – Stockmarknes 84km |
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Samstag, den 20. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Es ist wieder richtig schönes Wetter. Nur der Wind weht Heute noch kräftiger als Gestern. Auf der Fahrt nach Refsnes zur Fähre, kommen mir frühmorgens zwei gleichgesinnte ältere Männer auf dem Fahrrad entgegen. Sie sind etwa um die 60, einer aus Lüneburg der Andere aus Paris. Sie haben sich erst unterwegs kennen gelernt, und da sie in die gleiche Richtung wollen, fahren sie zusammen weiter. Nach 17 km erreiche ich die idyllisch zwischen hohen Bergen gelegene, kleine Siedlung Refsnes. |
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Stockmarknes – Svolvær 89km |
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Sonntag, den 21. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Heute morgen ist es zwar bewölkt, aber wenigstens hat der kalte, stürmische Wind nachgelassen. An der Westküste umrunde ich die Insel Hadseløya und fahre bis Melbu. Eben als ich hier den Hafen erreiche, steht die Fähre schon bereit und ein Kassierer geht die wartenden Autos ab. 25 Minuten später erreiche ich das verschlafene Nest Fiskebøl, auf der Lofoten-Insel Austvagøya, wo ich mich aber gar nicht lange aufhalte und gleich westwärts weiterfahre. Durch den leichten Wind und die fehlende Sonne ist es heute sehr kühl. |
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Svolvær – Zeltplatz bei Vonheim 91km |
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Montag, den 22. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Der erste Blick nach Draußen geht zum Himmel. Sieht gut aus. Es ist bewölkt aber trocken, windstill und auch nicht sehr kalt. Zuerst geht's zum nahen RIMI-Supermarkt, wo ich mich mit Lebensmitteln versorge. Ich wundere mich dann bei der Weiterfahrt, als ich auf einer Anzeige was von 12° C lese, da es mir eigentlich gar nicht so kalt vorkommt. Was also der Wind, der die letzten Tage ziemlich stark wehte, ausmacht. Auf der E10 fahre ich in Richtung Süden, bis Kabelvåg. |
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Vonheim, Zeltplatz – Vik, am Strand 35km |
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Dienstag, den 23. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Es ist morgens wieder mal bewölkt aber dafür ist die Luft ist angenehm warm. Das ist ja soweit nichts Neues. Aber neu ist, dass nach dem Frühstück, von Osten her, dicke Regenwolken heranziehen, aus denen es zu Nieseln beginnt. Zum Glück hört es aber bald wieder auf, so dass ich das Zelt trocken zusammenpacken kann. An der Rezeption frage ich noch, bevor ich starte, nach dem Wetterbericht für Heute, der leider Regen gemeldet hat. Ich starte bei wiedereinsetzendem Nieselregen und dickem Nebel. |
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Mittwoch, den 24. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Da ich heute wiedermal ein größeres Stück, und zwar bis an das mit dem Rad befahrbare Ende der Insel Moskenesøya will, starte ich bereits 8 Uhr. Wettermäßig sieht es Heute besser aus als gestern Abend. Der bewölkte Himmel macht den Eindruck als ob er noch aufreißen will und mit 11°C ist es auch nicht ganz so kühl. Wenige Kilometer vor dem Nappstraum-Tunnel erreiche ich wieder die E10. Mit voller Beleuchtung fahre ich durch den 1800m langen und einzigen Unterwassertunnel der Lofoten. |
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Å – bei Løding am Saltfjord 29km |
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Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Da ich gestern Abend etwas zu viel gegessen habe, habe ich nicht gut geschlafen. Und das Wetter sieht Heute auch nicht gut aus. Zwar ist es angenehm warm und am östlichen Horizont, wohin ich Heute mit der Fähre will, sehe ich blauen Himmel, aber in den Bergen der Lofoten hängen die Wolken tief. Gegen 9 Uhr starte ich, um pünktlich bei der Fähre in Moskenes zu sein. Viele Wohnmobile und PKW's, fast alles Touristen, warten schon am Hafen. Zehn Uhr kommt die MS Malangen, mit der ich nach Bodø fahre, angetuckert. |
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am Saltfjord – Størvika 87km |
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Freitag, den 26. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Es ist bestes Sommerwetter, als ich aufwache und im Vergleich zu den Lofoten ist es bereits morgens angenehm warm. Das schwedische Paar startet genau wie Ich, gegen 9 Uhr. Nach 16 km erreiche ich den Saltstraumen, den stärksten Gezeitenstrom der Welt. Durch einen 2,5 km langen und 150 m breiten Sund zwischen den Inseln Straumen und Straumøy, strömen im Wechsel der Gezeiten fast 400 Millionen Kubikmeter Wasser in die Meerenge hinein und wieder heraus. |
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Storvika – nahe Jektvika 78km |
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Samstag, den 27. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
An diesem wunderschönen Morgen stehe ich nach wenigen Metern, vor einer fantastischen Aussicht mit Blick auf Storvika und den gleichnamigen Fjord. Auf der folgenden, serpentinenreichen Abfahrt muss ich langsam und vorausschauend fahren, da die ehemalige Straße von beiden Seiten allmählich mit Sträuchern und Gras zuwächst und auch einiges Geröll im Weg liegt. Wieder auf Meereshöhe angekommen, fahre ich bis zur Hafenstadt Ørnes, wo auch die Hurtigrutenschiffe anlegen, weiter. |
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Jektvika – am Sjonafjord bei Longset 78km |
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Sonntag, den 28. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Es ist immer noch bewölkt aber trocken und mit 15°C bereits am frühen Morgen mal richtig angenehm warm als ich 6.30 Uhr aus dem Zelt krabbel. Obwohl ich mal irgendwo gelesen habe, dass es am Meer, beziehungsweise am Salzwasser, keine Mücken geben soll, kreisen auch morgens wieder viele um mich herum. Gegen 10 Uhr erreiche ich den Fährhafen in Jektvika. Während der einstündigen Fahrt auf der alten Fähre mache ich es mir im 70er-Jahre-Charme versprühenden Aufenthaltsraum auf abgesessenen roten Ledersitzen gemütlich. |
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am Sjonafjord – Forvika 99km |
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Montag, den 29. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Blauer Himmel und keine Wolken, als ich kurz vor 6 Uhr aufwache. So muss Urlaubswetter oder besser gesagt Radlerwetter sein! Bevor ich die 5 km lange Abfahrt bis an den Fjord genießen kann, geht es erst noch etwas Auf und Ab. Als ich in Nesna ankomme, habe ich die Fähre nach Levang gerade verpasst und muss jetzt 45 Minuten auf die Nächste warten. Und das wird nicht das letzte Mal auf dieser Reise gewesen sein, dass ich die Fähren verpasse. Von Levang aus geht es nach einem kurzen, steilen Anstieg relativ flach bis zur Helgelandsbrücke weiter. |
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Dienstag, den 30. Juni 2009 um 21:00 Uhr |
Der Tag beginnt wieder so schön wie er Gestern aufgehört hat. Wenn Engel reisen, kann ich da nur sagen. Nach nur 21 Kilometern erreiche ich den einsam gelegenen Fährhafen Anddalsvågen, wo ich die Fähre wiedermal um nur wenige Minuten verpasst habe. Die Nächste fährt erst in Zwei Stunden. Also wieder mal warten. Nur, dass es hier besonders langweilig ist. Noch nicht mal ein kleines Cafè oder eine Bar wo ich einen Kaffee trinken könnte, wie an manch anderen Häfen, ist hier vorhanden. |
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Vennesund – Oppdal im Namdalen 139km |
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Mittwoch, den 01. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Durch das ständige tiefe Brummen der artenden Fähre im nahen Hafen, wache ich bereits 4.30 Uhr auf. Ich kann zwar, als die Fähre abgefahren ist, wieder einschlafen, aber bereits eine Stunde später bin ich wegen der nächsten Fähre wieder wach. Nächtliche Ruhestörung nenne ich so etwas. Halb 9 Uhr fahre ich mit dem besagten lärmenden Ungetüm nach Holm weiter. Von da aus führt mich dann die Rv. 17 ins Landesinnere, ins Tal des langgezogenen Sørfjord, weiter. Bis Foldereid, wo ich an einem Supermarkt Mittagspause mache, geht es dann wieder bergan. |
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Oppdal – Skarnsundet 126km |
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Donnerstag, den 02. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Diese Nacht habe ich, da ich durch keine brummende Fähre gestört wurde, richtig gut geschlafen. Und das Wetter ist wie die letzten Tage auch. Einfach wunderschön. Acht Uhr starte ich und fahre entlang des Flusses Namsen bis kurz vor Namsos, das ich aber dann rechts liegenlasse. Bereits nach den ersten 40 km muss ich wegen meines knurrenden Magens eine kleine Pause einlegen und etwas essen. Dabei genieße ich den Blick auf den Løgnin-Fjord. Mittags halte ich noch mal an einem kleinen Dorfladen und kaufe mir ein Eis und eine kühle Ingwer-Limo. |
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Skarnsundet – Trondheim 88km |
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Freitag, den 03. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Nach dem täglichen Abbau- und Zusammenpack-Ritual starte ich 7.30 Uhr bei stark bewölktem Himmel meine vorerst letzte Etappe bis Trondheim. Bis Mosvik fahre ich auf einer ruhigen, schön asphaltierten Straße. Später, nach diesem Ort, geht die Fahrbahn plötzlich in eine ruppige Schotter-Straße über. Aber ich denke mir, wenn diese Straße in meiner Karte gelb eingezeichnet ist, dass sie bestimmt bald wieder besser wird. Falsch gedacht! Ich muss mich ganze 28 km über eine reine Schotterpiste mit kurzen und steilen Anstiegen quälen, |
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Ruhetag, Stadtbesichtigung von Trondheim |
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Samstag, den 04. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Endlich ein Ruhetag! Kurz nach 9 Uhr fahre ich mit einem Linienbus nach Trondheim. Zuerst schaue ich mir die hoch über der Stadt gelegene Festung Kristiansten an. Von hier aus hat man einen schönen Blick über die Stadt und auf den Trondheimfjord. Alsbald meldet sich auch wieder mein auf Radreisen fast immer hungriger Magen, den ich mit einem selbstgemixten Salat und einem großen, dick belegten Schinken-Käse-Brötchen aus dem nächsten Bunnpris-Markt besänftige. |
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Sonntag, den 05. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Da ich bis zur Abfahrt des Zuges, heute Nachmittag, genügend Zeit habe, springe ich noch unter die Dusche und packe in aller Ruhe meine Sachen zusammen. Nachdem ich gemütlich die 12 km bis Trondheim zurück gefahren bin, nutze ich noch in einem Hotel den kostenlosen Internet Zugang und verschicke Grüße mit Bildern nach Hause. An dem modernen Zug, der im Bahnhof schon bereitsteht, sehe ich an keinem Wagen ein Fahrradsymbol. Ich stelle ich mein Rad einfach in ein Abteil wo ein Rollstuhl-und Kinderwagenbereich markiert ist. |
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Montag, den 06. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Wegen des andauernden Regens wache ich bereits gegen 7 Uhr auf. Erst eine Stunde später lässt er endlich nach. Obwohl es auf dem Hafengelände und der nahen E18 laut zugeht, habe ich davon, im Gegensatz zum Regen, kaum etwas gehört. Auf dem Weg ins Zentrum mache ich noch ein paar Bilder, unter anderem von der neuen Oper, die ich aber nicht besonders schön finde. Wieder im Bahnhof zurück, kümmere ich mich gleich um eine Fahrkarte nach Göteborg. |
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Göteborg – Falkenberg 129km |
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Dienstag, den 07. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Durch den Regen, der gegen 4 Uhr Nachts auf das Zeltdach prasselt, bin ich wiedermal wach geworden und konnte, da es noch eine Weile weiter regnete nur so halb weiterschlafen. Bei diesem Lärm im Zelt nützen selbst Ohrenstöpsel nichts. Wegen des kräftigen Seewindes und der angenehmen Wärme am Morgen kann ich mein Zelt aber trocken zusammenpacken. Mit Hilfe der teilweise guten Radweg Ausschilderung fahre ich entlang der Küste weiter. Da ich aber nur eine grobe Straßenkarte im Maßstab von 1:1.5 Mio habe, |
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Falkenberg – Kattarp(beiHelsingborg) 129km |
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Mittwoch, den 08. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Diese Nacht gleicht wieder der Gestrigen. Ich wurde durch den, auf das Zeltdach prasselnden Regen wach und konnte durch den Lärm nicht mehr richtig weiterschlafen. Bis nach 7 Uhr gibt es immer wieder gewittrige Schauer, sodass ich das Zelt klatschnass zusammenpacken muss. Nachdem ich den Ginstleden Radweg wiedergefunden habe, fahre ich an der Küste entlang weiter. Aber manchmal führt er mich auch im Zickzack durch irgendwelche Siedlungen und Ferienanlagen. So kann man auch Kilometer sammeln. |
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Kattarp (Helsingborg) – Malmö 103km |
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Donnerstag, den 09. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Dadurch, dass meine Isomatte die Luft nicht mehr richtig hält, habe ich auch diese Nacht wieder nicht so gut geschlafen. Irgendwas ist immer! Wenigstens blieb es über Nacht trocken. Bereits nach 9 km kommt das lang ersehnte Ortseingangschild von Helsingborg. Aber bis ich das Zentrum erreiche sind immer noch 10 km zu fahren. Bei dem stürmischen Wind Heute, der aus südwestlicher Richtung, also genau von Vorn, weht, ist es anstrengend. Wenigstens passt mit 20°C die Temperatur. Im Stadtzentrum, dass ich noch vom Mai 2008 her kenne, |
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Malmö – Trelleborg 56km, Schluß-Etappe |
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Freitag, den 10. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Es ist am Morgen immer noch sehr windig, aber ich habe Glück, dass es nicht regnet. Jedensfalls noch nicht. Denn bereits eine halbe Stunde nachdem ich gestartet bin, öffnet eine dicke, schwarze Wolke ihre Schleusen über Malmö. Ich konnte mich zum Glück noch rechtzeitig unterstellen. Nach dieser unfreiwilligen Pause fahre ich in Küstennähe und unter der Öresundbrücke hindurch, wieder auf dem Ginstleden Radweg in Richtung Trelleborg weiter. Das Wetter bleibt dabei sehr stürmisch und verregnet. Immer wieder sehe ich in der Ferne dunkle Wolken, |
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Samstag, den 11. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Obwohl es in der Nacht regnete ist mein Zelt, Dank des Windes, bereits am Morgen wieder trocken. Als ich dann am Fährhafen in der morgendlichen Kälte warten muss bis die Dame in ihrem kleinen Häuschen, ihr kleines Fensterchen öffnet, frage ich mich warum man spätestens eine Stunde vor Abfahrt da sein soll. Da hätte ich auch länger schlafen können. Kurz vor 8 Uhr ist es endlich soweit. Nachdem fast alle Autos an Bord sind, dürfen auch die drei Radfahrer und die zwei Motorradfahrer endlich auf das Schiff. |
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Norwegen und Schweden 2009 - Fazit |
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Sonntag, den 12. Juli 2009 um 21:00 Uhr |
Dies war meine erste Tour durch Norwegen und bis jetzt mit 1750 km in 20 Etappen die längste und entfernteste Reise, die ich je unternommen habe. Dass ich dabei in den ersten 2 Wochen von Evenes über die Lofoten bis nach Trondheim so ein herrliches Sommerwetter habe, habe ich nicht erwartet und werde ich wahrscheinlich nicht noch mal so schön haben, wenn man Reiseberichte anderer Radler über Norwegen liest. Was ich mir nicht so krass vorgestellt hatte, sind die Lebensmittelpreise. |
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