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Neuseeland – „Am schönste Ende der Welt“ |
Dieser Titel eines Buches weckte natürlich auch bei mir Interesse. Und so verschlang ich nicht nur dieses sondern noch andere Bücher und Reiseberichte über die Doppelinsel im Stillen Ozean. Geografisch gesehen liegt sie auf den Breitengraten zwischen Mittelitalien und Südschweden. Nur eben spiegelbildlich auf der Südhalbkugel. |
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Auckland (29.-30.11.2009) |
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Nach dem 24-stündigen Flugmarathon mit Zwischenstopp in Los Angeles erreiche ich Auckland. Zuerst die üblichen Pass- und Sicherheitskontrollen. Dann suche ich mir etwas abseits im Flughafen ein ruhiges Plätzchen. Montiere mein Fahrrad, packe alle Sachen um und aufs Rad. Es ist Sonntag früh kurz nach 8.00Uhr Ortszeit.
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Coromandel Halbinsel (01.-04.12.2009) |
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Ich radelte auf Nebenstraßen durch die nicht enden wollenden Stadtteile und Vororte von Auckland Richtung Süden aus der Stadt heraus. Schnell wird die Landschaft hügeliger. Immer so kurze steile Anstiege um gleich darauf wieder hinab rollen zu können. Hier und da schöne Ausblicke auf das Meer.
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Rotorua – Lake Taupo – Whakapapa Village (05.-08.12.2009) |
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Von Tauranga aus radele ich in den nächsten Tagen ins Zentrum der Nordinsel. Erst Farmland und später große Waldgebiete begleiten mich rechts und links der Straße. Natürlich wieder hinter Zäunen. Schnell wird es bergiger. Und der leichte Wind von vorne lässt mich auch nicht zu schnell werden. So sind die ungefähr 120 Kilometer am Tag schon eine ordentliche Leistung.
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Tongariro (09.-11.12.2009) |
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Schnell sind also die Radsachen mit den Bergschuhen getauscht. Den vollbepackten Rucksack geschultert verlasse ich Whakapapa Village auf gut ausgebauten Wanderwegen. Der Tongariro Nationalpark ist der älteste Nationalpark Neuseelands. 1887 schenkte ein Maorihäupling das Gebiet der englischen Krone mit der Maßgabe die für die Maoris
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Whanganui River Road - Foxton Beach – Wellington (11.-14.12.2009) |
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Nachdem ich die Berge des Tongariro verlassen habe, fahre ich weiter südwärts. Raetihi wirkt auf mich wie eine alte verlassene Wild-West-Stadt. Hier biege ich auch für die nächsten beide Tage ins Tal des Whanganui River ab. Die anfangs hüglige Wiesenlandschaft wechselt schnell in ein dicht bewaldetes Flusstal.
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Picton – Abel-Tasman-Nationalpark (15.-17.12.2009) |
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Bei ruhiger See auf der Cookstrait setze ich mit der Fähre von der Nord- zur Südinsel über. Die letzte Stunde der insgesamt 4-stündigen Fahrt geht es immer enger und weiter hinein in die Marlborough Sounds bis Picton. Es scheint zwar die Sonne, doch ich finde die Luft kühl und ziehe mir erst einmal die langen Radsachen an.
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Abel-Tasman-Coast-Track (18.-19.12.2009) |
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Gestern Abend saß ich noch länger vor dem Zelt. Schaute auf Wanderkarten, die Gezeitentabelle und plante die Wandertour für die nächsten Tage. Ich werde von Totaranui im Norden aus den Nationalpark in zwei oder drei Tagen auf dem Coast-Track zurück nach Marahau durchstreifen. Heute früh dann umpacken. Aber so einfach ist das gar nicht.
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Motueka – Murchison – Westport – Greymouth (20.-23.12.2009) |
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Die Wanderung der letzten Tage steckt mir irgendwie noch in den Knochen. So starte ich mit schweren Beinen, was nur langsam besser wird. Das kenne ich von früheren Reisen. Es gibt eben diese Tage, wo ich erst nach 40-50 Kilometern richtig in Tritt komme. Also keine Sorge. Ab Motueka geht es anfänglich durch Obstplantagen wo
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Arthur’s Pass (24.-25.12.2009) |
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Um von Greymouth an der Westküste nach Christchurch im Osten der Südinsel zu gelangen muss der Arthur’s Pass mit 924 Meter Höhe bezwungen werden. Von Westen kommend radle ich durch grüne Wiesen und Wälder. Das Wetter noch etwas durchwachsen doch langsam ziehen die Wolken auf und lassen am Abend Blicke auf die Berge vor mir zu.
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Christchurch – Canterbury – Lake Tekapo (26.-28.12.2009) |
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Gegen mittags erreiche ich Christchurch, die größte Stadt der Südinsel. Durch lang gestreckte Vororte fahre ich Richtung Zentrum, vorbei am Hagley Park zum Cathedral Square. Es ist Sonntag, der 2.Weihnachtsfeiertag, und es herrscht ein buntes Treiben hier. Ich setze mich in die Sonne und sauge die Bilder auf. Straßenmusikanten, Gaukler, Verkaufsstände, Märkte mit
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Mount Cook Nationalpark (29.12.2009-01.01.2010) |
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Die Zeit um Silvester herum verbringe ich im Mount Cook Nationalpark. Die 120 Kilometer vom Lake Tekapo bis hierher zogen sich dann gestern doch noch recht lang. In den Nachmittagsstunden trifft mich der berüchtigte Gegenwind auf der Stichstraße nach Mount Cook Village. Für die letzten 25 Kilometer mit zwar nur mäßiger Steigung benötige
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Waitaki River Valley – Danseys Pass – Otago Central Rail Trail (02.-05.01.2010) |
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Ein straffer Rückenwind treibt mich von Mount Cook Village südostwärts. Schnell fliegen die offenen trockenen Graslandschaften an mir vorüber. An den Ufern des Waitaki River ist es da schon grüner. Der Fluss bringt riesige Wassermassen aus den Bergen und wird zur Stromgewinnung an mehreren Stellen angestaut. Die kargen Berge spiegeln sich im Wasser.
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Am späten Nachmittag fahre ich noch 20 Kilometer aus Dunedin heraus zur Küste. Ich genieße die warmen Strahlen der Abendsonne am Strand und schaue den Surfern auf den Wellen zu. Am nächsten Morgen ist schnell wieder das Zelt abgebaut und das Rad bepackt. Zum Frühstück gibt es Haferflocken mit Rosinen.
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Invercargill – Te Anau (09.-12.01.2010) |
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Der nächste Tag ist zwar immer noch kalt und windig, doch die Wolken am Himmel sind nicht mehr ganz so dunkel. Meine Route führt mich weiter nach Invercargill und nach Bluff, wo die Straße am südlichsten Punkt der Südinsel endet. In dem kleinen Dorf zeugen einige alte größere und reichlich verzierte Holzhäuser vom einstigen Wohlstand hier.
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Kepler Track (13.-15.01.2010) |
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Te Anau am gleichnamigen See ist das touristische Zentrum der Fjordlands. Alle großen Buslinien fahren diesen Ort an, denn von hieraus starten die bekannten Tracks wie Milford, Routeburn und Kepler. Auch lassen sich Bustouren und Rundflüge Richtung Milford Sound buchen. Ich möchte in den nächsten Tagen den Kepler Track gehen.
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Milford Sound (16.-18.01.2010) |
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Es ist mittlerweile Mitte Januar. Wie schnell ist doch die Zeit vergangen. Und was habe ich schon alles in Neuseeland erlebt. In reichlich drei Wochen geht mein Flug zurück in die Heimat. Doch irgendwie drängt mich noch nichts. Schließlich stehen noch ein paar Highlights auf meinem Plan. Nein, nicht dass ich alles straff durchgeplant hätte.
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Queenstown – Wanaka (19.-23.01.2010) |
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In Richtung Queenstown wähle ich die Backcountry Road, welche 30 Kilometer hinter Te Anau abzweigt. Der Straßenbelag wechselt schnell auf stellenweise tiefen Schotter. Ich erkenne eine Fahrradspur. Ist heute schon ein Radler vor mir hier gefahren, denke ich noch so, als ich nach einer Kurve plötzlich auf drei Radfahrer treffe.
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Haast Pass – Fox Glacier – Hokitika - Greymouth (24.-31.1.2010) |
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Meine nächsten Ziele liegen wieder an der Westküste, welche ich über den Haast Pass erreiche. Nach nur wenigen Kilometern heute früh habe ich Michael an einem Rastplatz am See wiedergetroffen und wir werden die nächsten Tage gemeinsam radeln. Kurz nach dem Lake Wanaka beginnt die Steigung zur 563 Meter hoch gelegenen Passhöhe.
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Lewis Pass – Kaikoura – Christchurch (01.-08.02.2010) |
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Die letzte Woche meiner Reise ist angebrochen. Am 08. Februar wird mein Flug von Christchurch aus zurück in die Heimat gehen. Ich quere also nochmal die Südinsel von West nach Ost. Diesmal über den Lewis Pass. Vorbei an den Relikten alter Kohlegruben bei Greymouth dreht die Straße hüglig ins Landesinnere ab. In Reefton haben sich ein paar alte Männer an der
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| Fahrrad |
Mountenbike WHEELER 3900zx |
| Gepäckträger/LowRider |
TUBUS |
| Packtaschen |
VAUDE - Aqua (wasserdicht, Rollwickelverschluß) |
| Zelt |
VAUDE - Hogan Ultralight |
| Iso-Matte |
THERMAREST |
| Schlafsack |
BIG PACK - Karibu |
| Regenbekleidung Rad |
GORE - Paclite |
| Rucksack (für Wanderungen) |
McKinnley - 45 Liter |
| Wanderschuhe |
HANWAG - Alaska GTX |
| Kocher |
PRIMUS - Etapower |
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