Island, die Insel aus Feuer und Eis. Geprägt durch aktiven Vulkanismus werden vielerorts die Kräfte aus dem Erdinneren sichtbar. Die dünne Besiedlung beschränkt sich zumeist auf einen schmalen Streifen entlang der Küste. Das Innere der Insel ist eine unwirtliche Gegend. Das Hochland wird von Gletschern, Lavafeldern sowie Stein- und Sandwüsten dominiert. Von den Gletschern herabkommende Fallwinde, Sandstürme, Regenfälle und das Schmelzwasser der Gletscherflüsse tragen zur ständigen Erosion und Veränderung der Landschaft bei. |
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Wir landen auf dem internationalen Flughafen Kevlavik. Anschließend geht es mit dem Bus die 50 km nach Reykjavik. In der Hauptstadt Islands gibt es für uns noch einiges zu erledigen bevor wir zu Fuß starten können. Da das isländische Hochland unbewohnt ist, gibt es nur eine Möglichkeit die Essenvorräte während der Tour aufzufüllen. |
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Fimmvörduhals (Skogar – Porsmörk) |
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Kurz vor 12.00Uhr starten wir in Skogar. Die erst Tagesetappe, nur 11 Kilometer, führt uns von Meereshöhe zur Passhöhe Fimmvörduhals (1100m). Der Pfad steigt gleich steil entlang des Flusses Skoga vorbei an einigen Wasserfällen bergauf. Hinter uns das Meer und vor uns die Gletscher Eyjafjallajökull und Myrdalsjökull.
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Laugavegur (Porsmörk – Landmannalaugar) |
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Auf dem Laugavegur, der bekanntesten Trekkingroute Islands soll es die nächsten vier Tage weiter nach Landmannalaugar gehen. Durch die im Tal geschützte Lage von Porsmörk hat sich hier an den Berghängen ein kleiner Birkenwald entwickelt, durch welchen wir nördlich aufsteigen. Die ersten Schritte am heutigen Tag. Und trotz Training und Vorbereitung daheim fühle ich
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Schon die letzten Meter hinunter nach Land-mannalaugar setzte gestern stark anhaltender Regen ein. Hier auf dem Zeltplatz und an den Hütten sind wieder mehr Menschen unterwegs. Meist nur Tages- und Durchgangstouristen, denn Landmannalaugar kann über eine Jeeppiste erreicht werden. Auch die Hochlandbusse, kleine höher gelegte Allradbusse,
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Sprengisandur (Landmannalaugar – Nydalur – Myvatn) |
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Für die Strecke bis Nydalur, wo wir eine knappe Woche zu Fuß unterwegs gewesen wären, benötigt der Hochlandbus 5 Stunden. Der Regen wird auch weniger je nördlicher wir kommen. Zwischendurch kurz einmal Sonne. Am Seitenfenster ziehen der größte See Islands, der Porisvatn, und später der Kvislavatn am Fuße des Hofsjökull vorbei.
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Am Morgen ziehen die dichten Regenwolken des Vortages über dem „Mückensee“ auf. Gleisende Sonnenstrahlen fallen auf die Pseudokrater bei Skutustadir. Vorbei an im See stehenden Lavasäulen erreichen wir das am Nordufer gelegene Städtchen Reykjahlid. Hier können wir erstmals wieder etwas einkaufen. Joghurt, frisches Obst und Gemüse, Fisch.
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Krafla (Myvatn – Dettifoss) |
Wieder den schweren Rucksack geschultert komme ich mir langsamer als eine Schnecke im steilen Aufstieg gleich hinter Reykjahlid vor. Der Pfad führt uns am Rand eines alten Lavaflusses entlang. Anfangs noch Graslandschaft und ein paar Birkensträucher. Doch schnell wird die Landschaft monotoner. Vor uns liegen endlose Lavafelder. |
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Jökulsa a Fjöllum (Dettifoss – Asbyrgi) |
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Das Tosen der Wassermassen im Hintergrund verbringen wir die Nacht am Dettifoss. Er gilt aufgrund seiner Wassermenge als der mächtigste Wasserfall Europas. Morgens weckt uns Sonnenschein. So früh sind auch noch keine Touristen hier und wir haben die ganze durch die Erosionskraft des Wassers geschaffene Kulisse für uns allein.
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| Rucksack |
MARMOT - Terraplane (90 Liter) |
| Wanderschuhe |
HANWAG - Alaska GTX |
| Regenkleidung |
VAUDE (eVent) / BERGHAUS (3-Lagen GoreTex) |
| Zelt |
FJÄLL RÄVEN - Akka RS/3 |
| Iso-Matte |
THERMAREST |
| Schlafsack |
VAUDE - arktic-extrem |
| Kocher |
PRIMUS - Etapower |
| GPS |
GARMIN - etrax vista hcx |
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